noteblok.{de,net,org,dn42}

noteblok2Dies ist das neue Logo und Name meines Blogs.

Bisher gab es hier nur wenige persönliche Beiträge. Da ich das auch so beibehalten möchte, habe ich mich entschlossen meinen Namen aus dem Titel zu streichen. Vielleicht findet so auch mal der ein oder andere Gastbeitrag seinen Weg hierher.

DomainsWorld_IPv6_launch_badge_256

Mit dem neuen Namen hat sich auch die Domain geändert. Der Blog ist nun erreichbar unter noteblok.{de,net,org,dn42}. Über meine persönliche Domain gelangt man nun direkt zu ein paar Infos über mich.

Neben den neuen Domains sind nun auch alle Websiten/Blogs über IPv6 erreichbar 🙂

dn42dn42

Zudem ist der Blog auf über des dn42 Darknet erreichbar. Das dn42 ist ein dezentrales und dynamisches VPN Netzwerk. Es besteht aus einem Verbund von Freiwilligen Admins, die jeweils Peer-to-Peer Verbindungen über VPNs herstellen. Es baut damit auf dem bestehenden Internet auf. Zudem nutzt das dn42 mit BGP das gleiche Routing Protokoll.

Mit ein paar Freunden betreiben wir (/dev/nulll) das Autonome System AS 76100 und unterhalten Verbindungen (engl. peerings) mit zur Zeit 5 anderen Knoten.

 

git SCM

Ich gehe mit der Zeit und wechsele mein Source Code Management System.

Obwohl SVN weiterhin entwickelt und gepflegt wird wurde es von git überholt. Das Design, die Idee, der dezentrale Ansatz von git ist SVN weit überlegen.

Nun verwalte ich meinen Quelltext mit git. Alle Projekte und Code-Schnipsel befinden sich in meinen git-Repositories: http://web.git.0l.de

Ich habe alle Verweise in meinem Blog nun auf das neue git-Repository aktualisiert.

Jedem der sich auch mit dem Thema beschäftigen möchte, empfehle ich diese Lektüre:

O’Reilly

(bei Interesse bitte bei mir melden 😉

9 Gründe warum ich blogge…

…und du es auch tun solltest:

  1. Für sich selbst
    Dein persönlicher Blog ist eine moderne Form des Tagebuchs an dem du jeden Teil haben lässt. Hier kannst du deine Gedanken ordnen und weiter führen; meist ohne dass dies bewusst tust.
  2. Für andere
    Nur selten bist du mit deinem Problem alleine. Durch das Bloggen veröffentlichst du eigene Erfahrungsberichte und Lösungsansätze, die anderen Internetnutzer weiterhelfen können.
  3. Zum Behalten und Wiederfinden
    Wie war noch mal die Farbcodierung der Interruptleitung? Wo ist dieses Protokoll dokumentiert? Häufig stößt man auf diese Fragen erst ein paar Tage nach der Veröffentlichung eines Artikels. Jedoch ist es gerade dann äußerst hilfreich diese Informationen im eigenen Blog dokumentiert zu haben. Kleiner Tipp: orientiert ich schon beim Schreiben an diesen Fragestellungen.
  4. als Aushängeschild
    Klar, heutzutage durchforstet bereits fast jeder Arbeitgeber das Internet nach möglicherweise brisanten Informationen über seine Mitarbeiter. Oder sei es nur die Ex-Freundin, die dich online stalkt. Gerade das kannst du jedoch auch zu deinem Vorteil nutzen. Neue Leute kennen lernen, sich einen Namen machen. Der Blogger verkauft sich als Marke.
  5. Als Zeitvertreib
    So, endlich mal nichts zu tun? Dann blogge doch. Aber bitte nicht über Gott und die Welt. Deine Beiträge sollten schon ein gewisses Niveau haben. Einfach die Nachrichten anderer zu wiederholen oder zu verlinken ist langweilig. Sei Produktiv! Dokumentiere deine Projekte und Experimente. Das ist allemal besser als sich vor den Fernseher zu pflanzen.
  6. Zum Lernen
    Egal was du Bloggst. Du lernst immer dazu. Sei es das Schreiben, Recherchieren, Dokumentieren oder Veröffentlichen. Oft stößt du während deiner Recherchen auch auf neue Erkenntnisse.
  7. Weil wir keine Zeitung brauchen
    Blogs, Twitter, Facebook, Youtube & co sind im Trend. Jeder berichtet direkt, schneller und unabhängiger. Klar ein einziger Beitrag sagt nichts und ist auch nicht glaubhaft. Die Menge macht es. Unbewusst werden hierdurch falsche Meldungen ausgefiltert. Wahre Ereignisse verbreiten sich wie ein Lauffeuer durch die „Blogosphäre“. Die Zeit der zentralisierten Nachrichtenorgane ist abgelaufen. Gegen viele kleine Experten sind auch sie machtlos. Ihre veralteten und langsamen Verbreitungskanäle werden durch leistungsstarke Suchmaschinen abgelöst.
  8. Weil jeder was zu Sagen hat
    Du nicht? Dann solltest du dir mal darüber Gedanken machen. Und sei es nur in Form von Kommentaren!
  9. Feedback
    In einem Land, in dem 3 von 4 Menschen einen Zugang zum Internet haben, kann man als Privatperson mit einem Blog mehr Menschen erreichen als mit allen anderen gängigen Medien zusammen. Informationen sind zeitlich und lokal nicht gebunden. Interaktion ist vereinfacht worden. Jeder kann dazu beitragen. Jeder kann kommentieren.

Ausblick

Jetzt schreibe ich mal wieder etwas über mich, diesen Blog und meine Zukuft 😉

Bevor ich jedoch damit beginnen kann muss ich erst einmal die Vergangenheit aufholen:

  • Mein freiwilliges ökologisches Jahr ist so gut wie vorbei. Ich komme gerade von meinem letzten Seminar in Overath. Nun habe ich nur noch zwei Wochen Arbeit in Köln vor mir.
  • Vor knapp vier Monaten Ich habe eine neue WG gefunden und so langsam wird es endlich mal wieder etwas wärmer in Köln 🙂
  • Die SIGINT Konferenz 2010 war ein echter Knaller. Viel neues kennen gelernt und neue Bekanntschaften geknüpft.
  • Ich war auf dem Hurricane in Scheeßel, dem c/o Pop und habe Phoenix live gesehn 😉 Endlich mal wieder etwas Musik in Köln 😉
  • Ich habe mich entschieden an der RWTH Aachen Elektrotechnik, Kommunikationstechnik und Technische Informatik zu studieren und befinde mich gerade mitten in der Wohnungssuche.
  • Im August gehts erst mal nach Island 🙂

Registrierungshype um kurze Domains: 0l.de & eta.li

Vor fast einem Monat las ich in meinem Newsfeed die neuen Registrierungsrichtlinien der DENIC. Diese ermöglichten ab dem 23.10. das Registrieren von ein und zwei stelligen .de-Domains sowie von Zifferdomains. Die kurze Vorlaufphase des Registrierungsprozesses (16-23.10) sorgte für einige Diskussionen. Aber nun will ich eigentlich nicht den Hype um diese kurzen Domains beschreiben, sondern überlasse das lieber Heise:

Ungereimtheiten

Auch noch interessant ist der Bericht auf wikileaks.org: Interner Denic-Bericht: Technische Probleme störten Domain-Vergabe, der eindrucksvoll die Risiken eines solchen Registrierungsverfahren schildert. Immerhin geht es hier um ein geschätztes Handelsvolumen von ca. 10 Million Euro!

Die Nachfrage nach diesen kurzen Domains ist enorm. Auf einschlägigen Platformen werden sie mit bis zu hohen 5 stelligen Preisen gehandelt. Wie üblich sollte die Verteilung nach dem „Windhundprinzip“ (engl.: first come, first serve) erfolgen. Die DENIC gestattete die Registrierung aber ausschließlich über ihre ca 270 Mitglieder. Diese konnten selbst festlegen nach welchem Prinzip sie die Domains an ihre Kunden vergaben. Die meisten Registrare entschieden sich die Domains meistbietend zu versteigern. Das zur Gleichberechtigung beitragende „First come, first serve“-Prinzip wurde so, zumindestens für die Endkunden, wieder umgangen.

Unter diesen Umständen ist es umso erstaunlicher, dass es mir über meinen Provider InterNetworx gelungen ist eine der begehrten zweistelligen Domains zu ergattern: 0l.de 🙂 Leider ist es keine reine Buchstaben-Domain und damit nicht ganz so begehrt wie z.B. tv.de (Gebot lag bei 280.000 €).

Zusammen mit meiner zweiten kurzen Domain eta.li (aus Lichtenstein) will ich dort nun in Kürze einen DynDns Service der etwas anderen Art anbieten. SDDNS (Simple Dynamic Domain Name Service) befindet sich gerade noch in der Entwicklung. Für die Zukunft wären dann ach noch andere Dienste  à la TinyURL, no Paste, Upload usw. denkbar. Da bin ich auch gerne noch für andere Vorschläge offen..