TetraBot, die Erste

Nun bisher habe ich euch noch nicht viel über mein derzeitiges Projekt verraten. Es handelt sich um einen ca. 0,8 kg schweren Roboter, der vier Modellbauservos als Antrieb nutzt. Immer nur 3 seiner 4 Räder werden gleichzeitig für Antrieb genutzt, das vierte Rad ist Reserve und wird später eventuell für die Radarnavigation benutzt.

Seine gleichmäßige, geometrische Form, die einem Tetraeder ähnelt, gab ihm den Namen Tetrabot.

Auch die Elektronik soll redundant ausgelegt werden. Jede seiner vier “Tentakeln” wird durch einen Atmel AVR Mikrocontroller gesteuert. Zusätzlich bekommt jedes Bein noch eine spezielle Aufgabe:

  1. Kommunikation
  2. Navigation
  3. Stromversorgung
  4. Sensorik

Ein Bein besteht aus:

  • 2 AAA Ni-MH Akkus
  • Atmel AVR ATMega Mikrocontroller
  • Taster
  • LED’s
  • Umgebungslichtsensor
  • Servo + Omniwheel
  • Gabellichtschranke
  • Ultraschall Sensor

Hinzu kommen für die einzelnen Aufgabenbereiche individuelle Elemente:

  • IR Sender + Empfänger
  • Bluetooth
  • Temperatursensor
  • Mikrofon

Untereinander sollen die Beine über den I²C Bus verbunden werden und sich so im “multiple master” Modus gleichberechtigt austauschen.

Fast ein halbes Jahr ist jetzt seit meinen ersten Gedanken vergangen. Mittlerweile ist die Planung fast abgeschlossen.

Das Grundgerüst + Akkus und Antrieb des Roboters sind schon fertig. Trotzdem liegt noch viel Arbeit vor mir ;). Ich rechne erst nach meinem Abitur mit der Fertigstellung… Hoffentlich habe ich während meines Zivildienst dann mehr Zeit.

Hier meine ersten Ergebnisse:

Das war es mal fürs erste… Die entgültige Form und Funktionweise des Roboters behalte ich noch ein paar Monate für mich. Es jetzt zu beschreiben wäre sinnlos. Bilder sagen ja sowieso mehr als 1000 Worte…

Unterbrechungsfreies, passives Wiretap Sniffing mit LSA-Verbinder

Vor ca. einem Monat berichtete ich euch bereits vom passiven Sniffen mit einem Wiretap. Damals nutzte ich zwei RJ-45 Buchsen, die ich entsprechend durchkontaktiert wurden.

Unterstellt man einem Hacker nun böswillige Absichten. Ist es für ihn nötig unerkannt zu bleiben. Ein Unterbrechen der Netzwerkverkabelung, wenn auch nur für Sekunden, würde ihn verraten.

Eine unterbrechungsfreie Variante dieser Sniffing-Technik lässt sich also nur ohne das Umstecken oder Durchtrennen von Kabeln realisieren. Hier stieß ich auf einen in der Ethernet Verkabelung sehr verbreitete Technik: Die Schneid- und Klemmtechnik. Auch unter der Abkürzung LSA bekannt. LSA steht für „löt-, schraub- und abisolierfreie Technik“. Sie kommt meist in Patchfeldern oder Netzwerkdosen zum Einsatz.

Lasst euch nicht von der Farbmarkierung irritieren. Es handelt sich um ein etwas älteres Kabel mit einer eher seltenerer Kodierung: IEC 189 und IEC 708.

Auf dem Bild kann man oben das angezapfte Twisted-Pair Kabel erkennen. Es wurde nicht durchtrennt. Sondern lediglich von seiner Isolierung und Abschrimung befreit. Es werden nur die Adernpaare 2 (Pin 3,6) & 3 (Pin 1,2) benötigt. Diese werden über den oberen LSA-Verbinder gelegt und können nun vom unteren entsprechend abgegriffen werden (siehe unten-rechts auf dem Bild).

Ich habe diese Technik erfolgreich getestet. Während ich live über mein Streaming-Client Internetradio hörte zapfte ich das Kabel an. Und konnte mit Wireshark den Netzwerkverkehr mitlesen.

Jedoch sollte man die Kabellängen möglichst gering halten. Bei größeren Entfernungen (> 8m) brach die Verbindung teilweise ab.

DIY – world smallest passive ethernet tap

Hello folks,

this is my first english blog entry. Excuse me for my hopefully not so bad english 🙂

During my reverse engeneering on the Terratec Noxon 2 Audio (read the past two blog posts) i had to sniff the network traffic between the Noxon and the Internet.

First i just sniffed the wireless traffic with a simple ARP spoofing attack in my switched network.

But i couldn’t be sure wheather I sniffed the whole traffic or if I just missed some „intranet“ traffic in my net.

After some internet research, i decided to build my own passive ethernet tap to do a MITM (man in  the middle) attack.

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Noxon 2 Audio Interna

Nachdem ich mich im vorherigen Beitrag über die Verwendung des Noxons als Last.fm Client ausgelassen habe, werde ich mich diesmal tiefer in die Interna des Streaming Clients wagen.

Genauer geht es um das Ersetzten / Erweitern der vTuner Stationsliste und das Hinzufügen eigener Services in das „My NOXON“ bzw. „Podcasts“ Menü.

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Last.fm & Noxon Audio 2

Anlässlich meines 8000. „gescrobbeltetn“ Tracks auf www.last.fm habe ich mich entschlossen mal etwas über dieses Social-Music Netzwerk zu berichten.

mein Last.fm Profil vom 9.9.08
mein Last.fm Profil vom 9.9.08
Last.fm auf dem Noxon 2 Audio
Last.fm auf dem Noxon 2 Audio

Die Philosophie und der Aufbau von Last.fm ist in Wikipedia näher beschrieben.

Meistens höre ich die Radio Streams von Last.fm über mein Terratec Noxon 2 Audio.
Dieser Hardware Audiostreaming Client bietet standardmäßig keine Möglichkeit das proprietäre Streamingformat von Last.fm wiederzugeben. Dazu ist eigentlich der Last.fm Player nötig.
Dieser ist für diverse Plattformen verfügbar (Mac, Linux, iPhone und Windows).
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