Traktor Pro unter Linux

Es läuft! Nachdem ich über Google & Co nicht weitergekommen bin, habe ich selber mal etwas experimentiert. Die sonst üblichen Methoden über Wine, Cedega und CrossOver brachten mich leider nicht weiter.

Das Zauberwort lautet „VMWare Workstation„. Erstaunlicherweise ist eine virtualisierte Maschine schnell genug um Traktor akzeptabel nutzen zu könnten. Jedoch muss man bei internen Soundkarten mit einer höheren Latenz rechnen. Mit meinem neuen Audio-Interface konnte ich die Latenz  durch ASIO-Treiber und die direkte Anbindung per USB noch deutlich senken. Der Anschluss über sorgt dafür, dass das die Ansteuerung in der virtualisierten Maschine erfolgt. Es ist kein Umweg mehr über das Linux Soundsystem (ALSA) nötig. Es wird nur der Windows Treiber benötigt.

Um das ganze stabil nutzen zu können solltet ihr jedoch schon einen aktuellen Rechner mit ausreichend RAM (> 2GB) und mindestens zwei CPU-Kernen haben. Für den Produktiveinsatz kann ich es nur bedingt empfehlen, da ich zwischenzeitlich ein paar Performance Probleme hatte. Es kommt mal zum stottern etc… Aber diesem Fall kann man natürlich auch mal Windows booten :-/

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Ja endlich bin ich es auch! Volljährig!

Lange habe ich nun schon darauf hingefiebert. Schließlich war es doch ein wenig ernüchternd. Meine Führerschein hab schon, bin aber bisher noch nicht alleine gefahren :(. Ansonsten hat sich auch nicht viel geändert. Zugegebenermaßen hatte ich das auch nicht erwartet. Bank, Versicherung & Verwandte stehen Schlange…

Nur das Wetter spielt dieses Jahr etwas verrückt. Bei uns schneit es täglich, und das in Hessen während Ostern!

Dafür gibts diesmal ein fettes Geburtstagsgeschenk:

Dell Latitude D630

Nach einigen Recherchen hab ich mich schließlich für einen Dell Latitude D630, und gegen ein Modell der Inspiron Serie, entschieden. Mein Vater besitzt ein ähnliches Modell als Dienst-Notebook. So fiel mir die Entscheidung etwas leichter

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Youtube Videos auf dem iPod

Youtube Videos eignen sich perfekt dazu um sie auf einem iPod Video zu betrachten. Sie haben die richtige Qualität und sind meist nicht zu lang. Die durchschnittliche Dateigröße von ca. 4-7 MB ist schon fast vergleichbar mit MP3’s.

Auf Videoportalen wie Youtube, Google Video, mySpace und co. gibt unzählig viele Videos: Werbespots, Fernsehausschnitte, Homevideos und Nachrichten. Sie sind also die beste Quelle für iPod und Smartphones. Leider gestaltet sich die Umsetzung etwas schwieriger. Es beginnt bei den Videoportalen. Fast alle Portale bieten keine Möglichkeit die Videos direkt runterzuladen. Dazu ist ein Dienst wie KeepVid oder eine Browsererweiterung wie Video DownloadHelper nötig. Diese beiden Hilfsmittel extrahieren das Flashvideo aus dem Flashplayer und speichern das .flv-Video auf dem Rechner. Bevor dieses Video auf den iPod geladen werden kann, muss es noch konvertiert werden. Dazu benutze ich ffmpeg oder den darauf basierenden mencoder von dem mplayer. Bei beiden handelt es sich um Konsolen-Tools.

Die dadurch entstandene .avi-Datei kann dann mit Amarok auf den iPod kopiert werden. Leider gibt es noch kein Tool mit dem es möglich ist, die Videos über ein CLI (Command Line Interface) automatisiert auf den Ipod zu spielen. Auch das Downloaden der Videos lässt sich noch nicht komplett automatisieren. Zur Zeit sind noch 3 händische Schritte notwendig:

  1. Videos in einen Ordner laden
  2. Videos konvertieren
  3. Videos auf den iPod laden

Mein Ziel ist es zu Zeit mithilfe der Perl und Python Bibliotheken für den iPod die Videos automatisch zu konvertieren und aufzuspielen. Diesen Vorgang könnte man komplett mit einen Shellscript lösen, das vor jedem unmounten des iPods die neuen Videos auf den iPod spielt.

Ein Bash Script könnte etwa so aussehen:

/snippets/blob/master/bash_scripts/ipodvideo
#!/bin/bash
for f in *.flv
do
b=`basename $f .mp4`
ffmpeg -i "$f" -f mp4 -maxrate 1000 -b 300 -qmin 3 -qmax 5 -buffersize 4096 -g 300 -vcodec mpeg4 -acodec aac "$b.mp4"
done
rm *.flv