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My perfect coding setup

Irgendwie komme ich einfach nicht zum Programmieren. Die vielen Konfigurationsmöglichkeiten und Plugins von Eclipse faszinieren mich einfach zu sehr.

Die letzten Tage habe ich damit verbracht mir ein schönes IDE zusammenzustellen. Zusammen mit meinem VServer ist daraus ein ziemlich komfortables und hoffentlich produktives System entstanden.

Hier ein kurzer Überblick über die eingesetzte Software:

Eclipse (Europa):

  • Subversive
  • AVR-Eclipse
  • Mylyn
  • PDT
  • WST
  • JST
  • QT
  • CDT
  • JSEclipse
  • DTP
  • JDT
  • RSE
  • SQL Explorer
  • Clay Database

Server:

  • Trac 10.3
  • SVN 1.4

Anfangs benutzte ich noch Zend Studio zum Programmieren. Nachdem auch Zend nun ihre IDE auf dem Eclipse Framework aufbaut (Zend Neon) habe ich mich entschieden auch auf ein Eclipse und damit Open Source basiertes System zu wechseln.

Nun habe ich alles unter einem Hut und eine immense Funktionsvielfalt. Früher musste ich für 2-3 verschiedenen IDEs die Bedienung und Shortcuts lernen. Nun ist alles einheitlich.

Besonders beindruckt bin ich von der Teamfähigkeit von Eclipse mit Mylyn, SVN & CVS wird das Entwickeln im Team zum Kinderspiel.

Auch wenn ich meistens alleine an einem Projekt arbeite, haben Tools wie SVN, CVS und Mylyn extrem viele Vorteile, die ich nur zu gerne mal im Team nutzen würde.

Update: Mittlerweile sind wir zu git gewechsel.

Dell Latitude D630 ist da!

In den vergangenen Osterferien habe ich jeden Tag um die Ankunft meines neuen Laptops gefiebert. Als er dann sechs Tage verfrüht bei mir auf dem Tisch lag freute ich mich riesig. Hier ein Kompliment an Dell. Diese pessimistische Lieferzeiteinschätzung ist wirklich eine gute Marketing Strategie.

Meine ersten Erfahrungen mit dem D630 unter Debian Etch waren grauenvoll. Anfange lief gar nichts. Erst nach mehreren Stunden konnte ich die wichtigsten Komponenten zum Laufen bringen.

Meine Rettung war die neue LTS (Long Term Support) Version von Ubuntu, Hardy Heron. die fast zeitgleich mit dem Eintreffen meines Laptops veröffentlicht wurde.

Zu Ubuntu gibt es nicht viel zu sagen: Es läuft einfach alles!

Und das nach ca. 20 minütiger Installation, ohne weitere Konfiguration.

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neue IP für Zyxel Router mit curl

Einige dürften das Problem gut genug kennen: Viele Filehoster begrenzen den Downloadtraffic einer IP auf wenige hundert Megabytes pro Tag. Um diese Begrenzung zu umgehen bedarf es einer neuen IP. Hier zeigt sich der wohl einzigste Vorteil der dynamischen IP Adressen für Privatkunden. Die begrenzte Verfügbarkeit von IP Adressen zwingt die Accessprovider die IP Adressen dynamisch aus einem Pool an die Router zu verteilen. Bei einem erzwungenen Reconnect ändert sich die IP Adresse dann mindestens jeden Tag einmal. Diese Dauer ist aber nur nach oben begrenzt. Prinzipiell wäre es möglich seine IP Adresse jede 10 Minuten zu ändern. Oder wenn das Downloadlimit des Filehosters erreicht wurde. Dazu bedarf es normalerweise ein paar Klicks im Adminmenü des Routers. Für das “Arcor-DSL WLAN-Modem 100” hinter dem sich ein Zyxel Prestige HW660 verbirgt habe ich folgendes Bashscript geschrieben.

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Youtube Videos auf dem iPod

Youtube Videos eignen sich perfekt dazu um sie auf einem iPod Video zu betrachten. Sie haben die richtige Qualität und sind meist nicht zu lang. Die durchschnittliche Dateigröße von ca. 4-7 MB ist schon fast vergleichbar mit MP3’s.

Auf Videoportalen wie Youtube, Google Video, mySpace und co. gibt unzählig viele Videos: Werbespots, Fernsehausschnitte, Homevideos und Nachrichten. Sie sind also die beste Quelle für iPod und Smartphones. Leider gestaltet sich die Umsetzung etwas schwieriger. Es beginnt bei den Videoportalen. Fast alle Portale bieten keine Möglichkeit die Videos direkt runterzuladen. Dazu ist ein Dienst wie KeepVid oder eine Browsererweiterung wie Video DownloadHelper nötig. Diese beiden Hilfsmittel extrahieren das Flashvideo aus dem Flashplayer und speichern das .flv-Video auf dem Rechner. Bevor dieses Video auf den iPod geladen werden kann, muss es noch konvertiert werden. Dazu benutze ich ffmpeg oder den darauf basierenden mencoder von dem mplayer. Bei beiden handelt es sich um Konsolen-Tools.

Die dadurch entstandene .avi-Datei kann dann mit Amarok auf den iPod kopiert werden. Leider gibt es noch kein Tool mit dem es möglich ist, die Videos über ein CLI (Command Line Interface) automatisiert auf den Ipod zu spielen. Auch das Downloaden der Videos lässt sich noch nicht komplett automatisieren. Zur Zeit sind noch 3 händische Schritte notwendig:

  1. Videos in einen Ordner laden
  2. Videos konvertieren
  3. Videos auf den iPod laden

Mein Ziel ist es zu Zeit mithilfe der Perl und Python Bibliotheken für den iPod die Videos automatisch zu konvertieren und aufzuspielen. Diesen Vorgang könnte man komplett mit einen Shellscript lösen, das vor jedem unmounten des iPods die neuen Videos auf den iPod spielt.

Ein Bash Script könnte etwa so aussehen:

/snippets/blob/master/bash_scripts/ipodvideo
#!/bin/bash
for f in *.flv
do
b=`basename $f .mp4`
ffmpeg -i "$f" -f mp4 -maxrate 1000 -b 300 -qmin 3 -qmax 5 -buffersize 4096 -g 300 -vcodec mpeg4 -acodec aac "$b.mp4"
done
rm *.flv