FöJ Erfahrungsbericht

2 Tage noch! Dann habe ich mein freiwilliges ökologisches Jahr abgeschlossen. Ich bin bereits dabei meinen Schreibtisch aufzuräumen, Sachen zu packen, die neuen FöJ’ler einzuarbeiten etc..

Micha hat sich bereits vor zwei Wochen nach Tarifa verabschiedet. Für mich gehts dann Sonntag mit der Familie für zwei Wochen nach Island bevor ich in Aaachen richtig mit Studium beginnen kann.

Nun aber zum eigentlichen Inhalt dieses Posts: gerade habe ich meinen Erfahrungsbericht über das FöJ fertig gestellt. Diesen habe ich für das LVR geschrieben um mein Zeugnis zu bekommen 😉 Es ist mal wieder mit 8 Seiten etwas länger als geplant geworden. Daher habe ich das ganze mal in ein PDF gepackt:

Der Erfahrungsbericht

Ich schreibe hier etwas allgemein über das FöJ und meine persönlichen Erfahrungen, die ich während diesem Jahr gesammelt habe.

Vielleicht kann ich ja hier die Chance nutzen etwas Werbung für das FöJ zu machen. Ich empfehle es jedem! Nutzt die Chance, beginnt nicht gleich zu studieren und macht lieber ein FöJ 🙂

Es hat sich gelohnt. 100%ig

Ausblick

Jetzt schreibe ich mal wieder etwas über mich, diesen Blog und meine Zukuft 😉

Bevor ich jedoch damit beginnen kann muss ich erst einmal die Vergangenheit aufholen:

  • Mein freiwilliges ökologisches Jahr ist so gut wie vorbei. Ich komme gerade von meinem letzten Seminar in Overath. Nun habe ich nur noch zwei Wochen Arbeit in Köln vor mir.
  • Vor knapp vier Monaten Ich habe eine neue WG gefunden und so langsam wird es endlich mal wieder etwas wärmer in Köln 🙂
  • Die SIGINT Konferenz 2010 war ein echter Knaller. Viel neues kennen gelernt und neue Bekanntschaften geknüpft.
  • Ich war auf dem Hurricane in Scheeßel, dem c/o Pop und habe Phoenix live gesehn 😉 Endlich mal wieder etwas Musik in Köln 😉
  • Ich habe mich entschieden an der RWTH Aachen Elektrotechnik, Kommunikationstechnik und Technische Informatik zu studieren und befinde mich gerade mitten in der Wohnungssuche.
  • Im August gehts erst mal nach Island 🙂

Cologne Streetart

Köln ist eine schöne Stadt.


Das war mein erster Eindruck, der sich über die ersten Besuche bei  mir hielt. Die viertgrößte Stadt Deutschlands hat hier auf den ersten Blick einiges zu bieten. Den nie fertig werdenden Dom, die Lage am Rhein mit dem neuen Rheinau-Hafen, die Lanxess-Arena, die Messe, den Grüngürtel mit Universität, Aachener Weiher und Mediapark und natürlich den Karneval 🙂

Köln ist aber auch eine Großstadt und besitzt unzählige, unscheinbare, kleine und weniger schöne Ecken. Aufmerksame Beobachter können aber auch hier etwas besonders entdecken.

Streetart„, „Straßenkunst“ oder auch „Urban Art“ ist neben der Straßenmalerei eine zeitgenössische und aufstrebende Form der Kunst im öffentlichen Raum (Wikipedia).

Streetart besitzt viele Formen. Ob als Sticker, Stencil, Skulptur, Ad-Busting, Paste-Up, für die meisten Künstler gibt es keine Grenzen. Der öffentliche Raum wird zur ihrer Leinwand. Jeder kann im Vorbeigehen die oft auch nur winzigen Werke betrachten oder selbst aktiv werden. Das Austellen im öffentlichen Raum wird meist als Vandalismus aufgefasst und ist daher recht kurzlebig. So ist Streetart ein Paradebeispiel der Broken-Windows-Theory. Gerade in der Innenstadt, der U-Bahn und den Einkaufstraßen wird man kaum auf Urban Art treffen. Wer auf der Suche nach ihr ist, muss schon in den Wohngebieten rund um den Kölnner Stadtkern suchen. Obwohl Vandalismus illegal ist, gibt es hier viele Fasaden, die die unzähligen Sticker und Paste-Ups scheinbar dulden oder den Kampf bereits aufgegeben haben.

Inhaltlich wenden sich viele Künstler gegen Konsumismus (-> Adbusting), Kapitalismus oder verzichten auf eine konkrete Botschaft – „the medium is the message“ (nach Marshall McLuhan). Cologne Streetart weiterlesen

Freiwilliges ökologisches Jahr in Köln

482px-wappen_koelnsvgJa! Endlich habe ich eine Stelle für meinen Wehrdienstersatz gefunden. Ab August werde ich für ein Jahr meinen Zivildienstersatz in einem Umweltinstitut in Köln ableisten. Zusammen mit meinem Freund Micha, der bei der gleichen Einsatzstelle angenommen wurde, suchen wir nun zusammen eine WG in Köln.

Ich freue mich auf ein Jahr voller neuer Erfahrung in einer der größten Städte Deutschlands 😉 Leider sind dementsprechend auch die Mieten relativ teuer :(Unsere Einsatzstelle, die Katalyse e.V., liegt im Zentrum Kölns und ist zum Glück relativ gut erreichbar, sodass wir auch etwas ausserhalb Kölns noch gut eine WG suchen können.

Nach diesem Jahr plane ich eigentlich wieder nach Darmstadt zurückkehren um dort dann mit meinem Studium beginnen zu können. Wahrscheinlich werde ich Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU studieren…

So das war jetz aber genug von mir 🙂 Die nächsten Beiträge sind mal wieder etwas technischer :p